Ripple-CTO und Krypto-Elite kritisieren Forbes für Verteidigung von FTX und FTT-Token
Forbes hat scharfe Kritik von David Schwartz, dem Chief Technology Officer von Ripple, sowie weiteren führenden Persönlichkeiten der Kryptobranche für einen kontroversen Artikel geerntet, der Sam Bankman-Fried (SBF) und den gescheiterten FTX-Token FTT verteidigte. Der Artikel argumentierte, dass der FTT-Token eher einer Quasi-Aktie gleiche und keine Sicherheit darstelle, und stellte Inhaber als Spekulanten und nicht als Betrugsopfer dar. Diese Darstellung stieß auf breite Ablehnung in der Krypto-Community, insbesondere angesichts des Zusammenbruchs von FTX und der anschließenden rechtlichen Konsequenzen für SBF. Die Kritiker werfen Forbes vor, die tatsächlichen Umstände des FTX-Skandals zu verharmlosen und damit falsche Narrative in der Öffentlichkeit zu fördern. Die Debatte unterstreicht die anhaltende Spannung zwischen traditionellen Medien und der Kryptowirtschaft, insbesondere bei der regulatorischen Einstufung von Token. Stand: Juli 2025.
Ripple-CTO kritisiert Forbes-Verteidigung von SBF und FTX-Token FTT
Forbes hat scharfe Kritik von Ripples Chief Technology Officer David Schwartz und anderen Führungskräften der Krypto-Branche für seine umstrittene Verteidigung von Sam Bankman-Fried (SBF) und der zusammengebrochenen Börse FTX geerntet. Der umstrittene Artikel versuchte, den nativen FTT-Token von FTX als Quasi-Aktie und nicht als Sicherheit neu zu klassifizieren, und argumentierte, dass Inhaber Spekulanten und nicht betrogene Investoren seien.
Schwartz widerlegte diese Darstellung und betonte, dass das Kernproblem die mutmaßliche missbräuchliche Verwendung von Kundengeldern ohne Zustimmung bleibt. „Betrug als Spekulation umzudecken, behebt nicht den grundlegenden Vertrauensbruch“, erklärte er und hob die ethischen und rechtlichen Implikationen einer nicht offengelegten Neuklassifizierung von Vermögenswerten hervor.
Die Debatte dreht sich darum, ob FTX ohne die fragwürdigen Finanzmanöver von SBF hätte überleben können. Während Forbes den ehemaligen CEO als missverstandenen Innovator darstellte, behaupten Kritiker, dass keine nachträgliche Rechtfertigung die mutmaßliche Misswirtschaft legitimieren kann, die Milliarden an Kundengeldern vernichtete.